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Bondora-Erfahrungen: So läuft unser Langzeittest auf der P2P-Plattform

Schon seit 2017 haben wir ein Konto bei der P2P-Plattform Bondora – in diesem Artikel halten wir für dich unsere ehrlichen Bondora-Erfahrungen über die Jahre fest.

Tipp! Über das Inhaltsverzeichnis rechts kannst du zu den einzelnen Zeiträumen springen.

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Bondora-Erfahrungen: Unser erster Eindruck (2017)

Im Jahr 2017 haben wir uns bei Bondora angemeldet. Damals wie auch heute machte Bondora einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck. Vor allem haben damals die transparente Veröffentlichung aller relevanter Zahlen sowie die Tatsache überzeugt, dass Bondora bereits 2009 gegründet wurde.

Dadurch war klar: Die P2P-Plattform weiß, wie es ist, ein Unternehmen durch unruhiges Fahrwasser zu steuern. 2009 steckte die Welt mitten in der Finanz- und kurz vor der Eurokrise – ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für ein Anlageprodukt, das zu der Zeit noch recht wenig bekannt war.

Bondora: Erster Eindruck nach wenigen Tagen

Da viele P2P-Plattformen deutlich jünger sind, hat Bondora direkt einen positiven und soliden Ersteindruck gemacht. Die Kontoeröffnung war einfach, das Geld war binnen eines Tages auf dem Konto und konnte dann gleich angelegt werden.

Zu Beginn gab es noch kein Go & Grow – Bondoras Idee von einer tagesgeldähnlichen, liquiden Geldanlage (dazu später mehr) –, sondern nur die klassischen Einzelinvestments. Wir haben also den Auto Investor (anfangs Portfolio Manager, später dann Portfolio Pro) entsprechend unserer Risikotoleranz eingestellt und dann erstmal laufen lassen.

Fazit nach den ersten Monaten

Schnell war das Geld sofort investiert und mittelfristig angelegt (bis zu 60 Monaten). Die ersten Bondora-Erfahrungen verliefen reibungslos. Der Support war schnell per E-Mail erreichbar, die Renditen lagen bei 18 bis 20 Prozent, dafür war das Geld aber eben auch lange illiquide angelegt.

Bondora-Erfahrungen (Stand: 2017):

Bondora-Erfahrungen: Nach einem Jahr (2018)

Im Jahr 2018 hat Bondora mit dem bereits erwähnten Go & Grow dann eine Art „Tagesgeldersatz“ (obwohl Bondora das selbst nicht gerne hört) gestartet.

Die Idee: Ein Konto, auf das du jederzeit Zugriff hast. Du bindest dein Investment also nicht mehr an einen gewissen Zeitraum (z.B. die o.g. 60 Monate). Dafür erhältst du bis zu 6,75 Prozent Zinsen pro Jahr, aber eben auch nicht mehr.

Das ist immer noch ein Vielfaches von dem, was man auf einem Tagesgeldkonto bekommt, deshalb ist Bondora Go & Grow trotz der fehlenden Einlagensicherung ein absoluter Erfolg für die Plattform. Die Zinsen werden täglich gutgeschrieben und man kann sein Geld binnen zwei Werktagen wieder auf seinem Girokonto haben – das überzeugt die Anleger offenbar.

Nach einem Jahr: Bondora Go & Grow statt Portfolio Manager / Portfolio Pro

Wir haben mit dem Start von Go & Grow den Auto Investor deaktiviert und alle verfügbaren Mittel (Rückzahlungen und Zinsen der Einzelinvestments) von dortan automatisch dem Go & Grow-Konto hinzugefügt.

Der Grund ist simpel: 6,75 Prozent sind eine Menge Rendite für tägliche Verfügbarkeit des Geldes. Wir wählen hier Liquidität über Rendite. Natürlich wären mit Einzelinvestments auch die doppelten oder sogar dreifachen Zinsen drin. Dafür ist das Geld aber eben auch über Monate oder Jahre gebunden.

Wir haben also einen Mittelweg gewählt und alle Einzelinvestments stehen gelassen. Das automatische Reinvestieren der Rückzahlungen haben wir dann auf Go & Grow umgeschichtet. So wird der Anteil an gebundenem Kapital immer kleiner, bringt aber noch gute Renditen, und der Anteil an liquiden Mitteln wird größer.

Fazit nach einem Jahr

Auch nach einem Jahr in unserem Bondora-Test sind die Erfahrungen durchweg positiv. Natürlich gab es ausgefallene Kredite, aber die wurden durch eine hohe Diversifizierung gut aufgefangen. Mit Go & Grow gab’s dann die passende Lösung für diese Ausfälle.

Bondora-Erfahrungen (Stand: 2018):

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Bondora-Erfahrungen: Nach zwei Jahren (2019)

Nach zwei Jahren haben sich ca. 25 Prozent des eingezahlten Geldes zu Go & Grow verschoben, 75 Prozent steckten noch in den Einzelinvestments. Der Anteil verschiebt sich aber täglich in Richtung Go & Grow.

Rendite: Knapp 20 Prozent vor Abschreibungen

Zu diesem Zeitpunkt gibt Bondora die Rendite mit 19,87 Prozent an, wobei Bondora selbst hier keine Prognose auf noch abzuschreibende Kredite gibt (z.B. weil ein Kreditnehmer in ein paar Monaten seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen kann).

Die tatsächliche Rendite wird am Ende darunter liegen, aber selbst 15 Prozent sind im Vergleich zum Gesamtmarkt an der Börse, der Ende 2018 ordentlich eingebrochen ist, noch riesig.

Bondora Erfahrungen 2019 Rendite Vergleich
Bondora-Erfahrungen: So sah unsere Rendite im Vergleich zu allen anderen Bondora-Investoren aus

Die monatlichen Zinsen aus den Einzelinvestments sind zu diesem Zeitpunkt rückläufig, dafür nehmen die täglichen Zinsen aus dem wachsenden Go & Grow-Investment zu. Übrigens ist das ein sehr positives Signal für einen Investor, wenn es jeden Tag eine Zahlung gibt.

Wie viel Zinsen man täglich gutgeschrieben bekommt, kann man sich dank der 6,75 Prozent super einfach ausrechnen. Ein Beispiel mit 10.000 Euro Investment:

10.000 Euro * 0,0675 Rendite = 675 Euro Zinsen p.a.
675 Euro / 365 Tage = 1,85 Euro Tagesrendite

Es gibt also jeden Tag eine Gutschrift über ca. 1,85 Euro.

Bondora-Erfahrungen: Leider viele überfällige Kredite

Tatsächlich sind einige Kredite zu diesem Zeitpunkt überfällig. Von ca. 1.000 Krediten sind ca. 300 Kredite überfällig. Wobei die kein „Totalverlust“ wären, wenn sie nie mehr zurückbezahlt werden würden, weil hier teils schon ein Großteil zurückgeflossen ist.

Zudem sind Bondoras hausinternes Inkasso und die ganzen Prozesse so gut, dass wir jedes Quartal bei ca. 200 Prozent der geplanten Rückgewinnung liegen. Das bedeutet: Bondora prognostiziert die Rückgewinnungen und übertrifft sich meistens selbst.

Bondora Erfahrungen Rückgewinnung
Bondora im Test: Die Rückgewinnungsquote weit über der Erwartung

Trotzdem stört die Quote von ca. 30 Prozent überfälligen Krediten natürlich. Aber das liegt in der Natur der Sache bei Einzelinvestments. Deswegen ist Go & Grow so angenehm.

Fazit nach zwei Jahren

Go & Grow spielt jetzt seine volle Stärke aus. Inzwischen nutzen wir Go & Grow mehr als Tagesgeldersatz, ziehen regelmäßig mal etwas von dem geparkten Geld ab (z.B. für Aktieninvestments) und fügen dann später wieder neues Geld hinzu.

Insgesamt stecken zu diesem Zeitpunkt ca. 10 Prozent des Geldes in P2P-Krediten. Wir würden diesen Anteil trotz der positiven Bondora-Erfahrungen nicht erhöhen. P2P-Investments sind risikoreich, das sollte man bei aller Rendite nicht vergessen.

Bondora-Erfahrungen (Stand: 2019):

Bondora-Erfahrungen: Nach drei Jahren (2020)

Das Jahr 2020 verlangt der Welt einiges ab. Die Coronakrise betrifft fast jeden Bereich des täglichen Lebens, damit auch die Finanzen. Hier zahlt sich aus, 2017 auf Bondora gesetzt zu haben. Schließlich hat Bondora seit seiner Gründung 2009 bereits einige Krisen überstanden, darunter Finanz-, Immobilien- und Eurokrisen.

Natürlich zieht die Coronakrise auch an Bondora nicht spurlos vorbei, aber: Bondora hat die Rendite von Go & Grow konstant bei den maximal möglichen 6,75 Prozent gehalten. Und das, obwohl davon auszugehen ist, dass sehr schnell sehr viel Geld von der P2P-Plattform abgezogen wurde.

Durch Coronakrise: Bremse bei Auszahlungen

Um die Renditen so konstant zu halten, hat Bondora zwischenzeitlich eine Art Bremse eingezogen. Größere Beträge konnten dann nicht mehr sofort, sondern in kleineren Teilzahlungen abgehoben werden.

Diese Teilzahlungen kamen dann jeden Tag. Das ist für viele Anleger sicher trotzdem ärgerlich, aber Bondora hat dieses Vorgehen sauber kommuniziert und dadurch die Renditen stabil gehalten. Kleinere Beträge hingegen kommen inzwischen wieder binnen ein bis zwei Werktagen aufs Girokonto überwiesen.

Inzwischen haben wir das gesamte Portfolio an Einzelkrediten zudem manuell verkauft. Sprich: Der Anteil an Go & Grow liegt inzwischen bei 99 Prozent. Der Rest entfällt auf ein paar unverkäufliche Einzelkredite im niedrigen zweistelligen Bereich, die wir abschreiben mussten – ärgerlich, aber kein Beinbruch.

Fazit nach drei Jahren

Auch nach drei Jahren überzeugt Bondora durch die selbst in Krisen konstante Rendite von 6,75 Prozent auf Go & Grow-Investments. Einen halben Stern Abzug gibt es im Vergleich zum Vorjahr für die zwischenzeitlichen Verzögerungen bei der Auszahlung, die für manche Anleger sicher Stress bedeuten.

Bondora-Erfahrungen (Stand: 2020):

Hinweis: Dieser Artikel wird jedes Jahr mit den aktuellen Entwicklungen, Erfahrungen und Erkenntnissen aktualisiert.

Überblick: Bondora-Erfahrungen anderer Investoren (2020)

Natürlich wollen wir nicht nur auf unsere eigenen Erfahrungen und Eindrücke eingehen, sondern auch einen Überblick über die Erfahrungen anderer Investoren liefern.

So schneidet Bondora bei Trustpilot mit 4,7 von 5 Sternen hervorragend bei den über 7.500 Investoren ab, die eine Bewertung hinterlassen haben. Die meisten der negativen Stimmen beziehen sich auf die erwähnte verzögerte Auszahlung während der Coronakrise. Das sollte sich für Bondora zeitnah wieder lösen lassen.

Beim Tagesgeldvergleich schafft es Bondora bei über 400 Bewertungen auf 4,4 Sterne, bei Finanzfluss bei 100 Bewertungen auf eine Bewertung von 3,6 Sternen. Insgesamt haben alleine auf diesen drei Seiten weit über 8.000 Investoren ihre Bondora-Bewertungen abgegeben, die Mehrheit mit positiven Erfahrungen.

Fazit zu unseren Bondora-Erfahrungen: Als Beimischung Empfehlenswert!

Wir nutzen Bondora nun seit vielen Jahren und haben bis auf Kleinigkeiten keine Probleme mit der P2P-Plattform erlebt. Die Kommunikation ist sauber, seriös und sicher, die Plattform innovativ und krisenerfahren.

Als Beimischung zu einem diversifizierten Anlageportfolio können P2P-Plattformen eine gute Ergänzung darstellen, mehr als 5 bis 10 Prozent würden wir aber wegen des Risikos dort nicht investieren.

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Hinweis: Alle Inhalte hier stellen keine Empfehlung und/oder Anlageberatung dar. Sie dienen zur Information und Unterhaltung. Wir übernehmen keine Verantwortung für Risiken oder Verluste. Verzichte niemals auf deine eigene gründliche Recherche! Links können Affiliate-Links sein.