Smartbroker-Erfahrungen Test Vergleich

Smartbroker-Erfahrungen: So läuft unser Langzeittest mit dem 0-Euro-Depot

Seit seinem Start testen wir das 0-Euro-Depot von Smartbroker – in diesem Erfahrungsbericht halten wir für dich unsere ehrlichen Smartbroker-Erfahrungen über die Jahre fest.

Tipp! Über das Inhaltsverzeichnis rechts kannst du zu den einzelnen Zeiträumen springen.

So kannst du dein kostenloses Smartbroker-Depot eröffnen

Vorab die Information, wie du dein Smartbroker-Depot eröffnen kannst. Das geht ganz einfach über diesen Link, ist komplett kostenlos und dauert keine 10 Minuten.

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Smartbroker-Erfahrungen: Unser erster Eindruck (2020)

Im Frühjahr 2020, kurz nach seinem Start, haben wir unser Smartbroker-Depot eröffnet. Da Smartbroker, wie viele andere Neo Broker, für die Konto- und Depotführung mit einer Bank kooperiert, haben wir wenige Tage nach der Smartbroker-Depoteröffnung Post von der DAB BNP PARIBAS erhalten. Darin: Unsere Zugangsdaten für den ersten Login in das Smartbroker-Depot.

Erster Eindruck: Nicht so modern wie erwartet

Das sieht, auf den ersten Blick, anders aus als die vielen anderen neuen Broker. Nicht so modern und stylisch wie Trade Republic oder Scalable Capital. Eher schlicht, hell und klassisch.

Smartbroker Depot
So sieht dein Smartbroker-Depot direkt nach dem ersten Login aus

Da Smartbroker keine App hat, kann das Depot nur über den Browser erreicht werden. Das ist auf der einen Seite schade, da eine App unterwegs deutlich performanter ist. Dafür zwingt es einen aber auch, so wichtige Bankgeschäfte wie die Geldanlage ernst(er) zu nehmen und sich etwas mehr Zeit dafür zu nehmen.

Smartbroker-Erfahrungen: Kaufmaske etwas umständlich

Auf den ersten Blick siehst du deine Finanzübersicht mit deinem Gesamtvermögen, deinem Depot (oder deinen Depots, denn bei Smartbroker kannst du auch bis zu 10 Unterdepots anlegen) und deinem Verrechnungskonto.

Von hier aus kannst du über das linke Menü zu den anderen wichtigen Bereichen navigieren, zum Beispiel Depot, Trading, Reporting, Postmanager.

Beim Kauf von Aktien fällt auf, dass die Maske etwas umständlicher ist als sie sein müsste, da zunächst nach der Kennung des Wertpapiers gefragt wird (erstes Feld) und nicht einfach nach dem Namen. Zwar kann man hier auch einfach „Apple“ reinschreiben und Enter drücken, das könnte Smartbroker aber auch intuitiver lösen.

Smartbroker Kaufmaske
So sieht die Kaufmaske beim Smartbroker-Depot aus

Sehr gut: „Order berechnen“-Funktion

Ansonsten funktioniert alles wie bei anderen Brokern auch, bis auf die bessere Darstellung der Kosten. Man sieht auf einen Blick den aktuellen Kurs, die Performance, Geld- und Briefkurs und kann die Order berechnen lassen. Das ist eine Funktion, die wir uns bei anderen Brokern wünschen würden, denn so weiß der Anleger von vorneherein, was er für seinen Kauf bezahlen wird.

Bei Smartbroker kann man kostenlos handeln, wenn man als Handelsplatz Gettex auswählt und für mindestens 500 Euro pro Order handelt. Ansonsten kostet Smartbroker zwischen einem und vier Euro pro Order und liegt damit im unteren Bereich der Vergleichswerte.

Störend: Der automatische Logout

Etwas störend empfinden wir den automatischen Logout nach fünf Minuten. Grundsätzlich ist das eine klasse Funktion, wenn man mal vergisst, sich abzumelden. Aber fünf Minuten sind schnell vorbei und entsprechend häufig meldet man sich dann neu an.

Hier wäre eine Option zur Anpassung des Zeitraumes oder zur Deaktivierung dieser Funktion wünschenswert. Ansonsten legt Smartbroker im ersten Eindruck keine spektakulären Kunststücke hin. Das geht entgegen des Trends der sonst so „fancy Neo Broker“, bringt aber den Fokus zurück aufs Wesentliche und weg von designtechnischen Spielereien. Begrüßenswert!

Smartbroker-Erfahrungen Test Vergleich
Smartbroker ist gut für den Preiskampf der Neo Broker gerüstet

Smarbroker-Erfahrungen: Fazit nach den ersten Monaten

Smartbroker kommt etwas später zur Party als Hauptkonkurrent Trade Republic, hat dafür mit dem 0-Euro-Modell aber eine noch attraktivere Möglichkeit gefunden, für Anleger mit Aktien und ETFs zu handeln.

Nach dem Einstieg von Scalable Capital in den Neo-Broker-Markt dürfte sich der Markt auf Trade Republic, Smartbroker, Gratisbroker, Just Trade und Scalable Capital aufteilen. Für diesen Konkurrenzkampf ist Smartbroker gut gerüstet. Eine App und ein paar Optimierungen an der User Experience wären noch wünschenswert.

Smartbroker-Erfahrungen (Stand: 2020):

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Smartbroker-Erfahrungen: Nach einem Jahr (2021)

Rein optisch hat sich bei Smartbroker in diesem ersten Jahr unseres Tests nicht viel getan. Die Kaufmaske ist nach wie vor etwas umständlich, eine App gibt es noch nicht und hier und da hakt das Design noch.

Aber: Smartbroker liefert trotzdem ab, das Angebot wird stetig optimiert, das Preismodell ist mit dem 0-Euro-Modell immer noch ungeschlagen und der Neo Broker wächst stetig. Das zeigen die aktuellen Zahlen sehr deutlich.

Smartbroker mit verwaltetem Vermögen in Milliarden-Höhe

Nach nur einem Jahr haben bereits 63.000 Kunden ein Smartbroker-Depot eröffnet. Damit verwaltet Smartbroker laut eigenen Angaben jetzt schon ein Vermögen in Milliarden-Höhe. Konkret sind es Ende 2020 genau 1,6 Milliarden Euro.

Auch wenn Smartbroker optisch noch viel Luft nach oben hat, beweist das, dass das Angebot angenommen und auch aktiv von Investoren genutzt wird. Das ist gut für die Kunden, weil das Smartbroker motivieren dürfte, weiter hart am Produkt zu arbeiten und verantwortungsvoll mit dem in sie gesetzten Vertrauen umzugehen.

Smartbroker-Erfahrungen: Fazit nach einem Jahr

Bisher gelingt das sehr gut: Im Gegensatz zu anderen Neo Brokern sind keine größeren Ausfälle, IT-Probleme oder sonstige technische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Smartbroker bekannt geworden.

Der Broker macht weniger PR-Lärm als seine Konkurrenz, fliegt manchmal fast ein bisschen unter dem Radar – aber er liefert konstant ab und wächst. Dafür gibt es Pluspunkte!

Smartbroker-Erfahrungen (Stand: 2021):

Hinweis: Dieser Artikel wird jedes Jahr mit den aktuellen Entwicklungen, Erkenntnissen und Smarbroker-Erfahrungen aktualisiert.

Fazit zu unseren Smartbroker-Erfahrungen: Gut gerüstet für den Neo-Broker-Kampf

Wir nutzen Smartbroker nun seit einem Jahr und haben bis auf Design-Kleinigkeiten und die fehlende App keine Probleme mit dem Discount-Broker erlebt

Bei der Frage, ob man sich lieber ein Depot bei einem der Neo Broker oder bei einer klassischen Filial- oder Direktbank eröffnet, bleiben wir bei unserer Standardempfehlung: Ein Depot bei einer Direktbank (z.B. Comdirect, Consorsbank) als Basis und ein Depot bei einem Discount-Broker wie Smartbroker.

Wenn du dir ein kostenloses Depot bei Smartbroker eröffnen möchtest, kannst du das über diesen Link ganz bequem in unter 10 Minuten machen.

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