Bonify Test Erfahrungsbericht

Bonify: Wirklich jederzeit kostenlos Bonität und Mieterauskunft abfragen?

Die Bonität ist der wichtigste Faktor bei der Frage, ob du bestimmte Verträge abschließen darfst, eine Wohnung bekommst oder zu welchen Konditionen du einen Kredit aufnehmen kannst. Bonify verspricht eine jederzeit kostenlose Bonitätsprüfung und Mieterauskunft – im Gegensatz zur teuren Schufa-Auskunft.

So kannst du dich anmelden

Bevor wir loslegen kurz die Information, wie du dich bei Bonify anmelden kannst: Das geht ganz einfach über diesen Link auf der Website von Bonify, funktioniert komplett digital von Zuhause aus und ist in unter fünf Minuten erledigt. Dann kannst du deine Bonität kostenlos überprüfen und dir eine Mieterauskunft ausstellen lassen.

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Was ist Bonify?

Bonify ist ein deutsches Unternehmen, das es dir ermöglicht, kostenlos deine Bonität zu überprüfen und über eine App auch dauerhaft zu überwachen. Zudem bietet Bonify eine Mieterauskunft an, die du bei deiner nächsten Wohnungsbesichtigung vorlegen kannst.

Während man bei der Schufa nur einmal pro Jahr und auch nur unter Berufung auf Artikel 15 der DSGVO eine kostenlose Auskunft erhält und sonst 29,95 Euro zahlen muss, sind die Bonitätsprüfung und die Mieterauskunft von Bonify jederzeit kostenlos und aktuell abrufbar.

Vor allem da sich die Bonitätsdaten alle drei Monate ändern und insbesondere Vermieter eine aktuelle Mieterauskunft sehen möchten, kann das bei der Schufa schnell teuer werden. Bonify bietet hier das bessere und flexiblere Angebot.

Was steckt hinter Bonify?

Hinter Bonify steckt das deutsche Unternehmen Forteil GmbH, das von Dr. Andreas Bermig und Dr. Gamal Moukabary gegründet und geleitet wird. Bonify wird zudem von Investoren und Partnern unterstützt, darunter Creditreform Boniversum, Solaris Bank, Finleap, Finanzcheck, Verivox und Santander.

Das Unternehmen wurde 2019 von der BaFin als Kontoinformationsdienst lizenziert und wird seither von der Bankenaufsicht überwacht. Zudem hat der TÜV Saarland den Datenschutz des Unternehmens geprüft und bestätigt. Inzwischen nutzen über eine Million Nutzer den Service.

Bonify Gründer
Die Bonify-Gründer: Dr. Moukabary (l.) und Dr. Bermig (Bilder: Unternehmen)

Was ist eine Bonitätsprüfung?

Eine Bonitätsauskunft beantwortet Unternehmen und Banken die Frage, ob du ein vertrauensvoller Vertragspartner bist. Das ist wichtig den Abschluss eines Handyvertrages, die Eröffnung einer Kreditkarte oder bei der Frage, ob du einen Kredit für deine Baufinanzierung oder ein neues Auto erhältst.

Unternehmen und Banken können dann eine sogenannte Bonitätsauskunft bei Auskunfteien anfordern. Die bekanntesten Auskunfteien sind die Schufa und Creditreform Boniversum, mit denen auch Bonify kooperiert.

Diese sammeln Daten über Mahnverfahren, Zahlungsverzüge oder Insolvenzverfahren und berechnen daraus einen Punktestand, der deine Bonität anzeigt.

Welche Daten nutzt Bonify für die Bonitätsprüfung?

Bonify kooperiert für die Bonitätsprüfung mit Creditreform Boniversum. Das ist die zweitgrößten Auskunftei in Deutschland (nach der Schufa) und ein Tochterunternehmen der bekannten Creditreform AG.

Das Unternehmen zeigt dir also in der Bonitätsauskunft die Daten an, die die Auskunftei Creditreform Boniversum über dich gespeichert hat. Zudem kannst du über Bonify auch fehlerhafte Angaben melden, falls du welche finden solltest.

Die Daten werden nach folgenden Kategorien gegliedert:

  • Personen- und Adressdaten: Dein Geschlecht, Name, Geburtsdatum und deine Adresse zur Identifikation.
  • Positive Zahlungserfahrungen: Das sind z.B. Informationen über einen von dir zurückgezahlten Kredit.
  • Inkassodaten: Falls ein Inkassoverfahren gegen dich lief oder noch läuft, taucht es hier auf.
  • Gerichtsdaten: Hier werden öffentliche Schudnerverzeichnisse und Insolvenzverfahren angezeigt.
  • Beteiligungen: Wenn du an Unternehmen beteiligt bist, erhältst du darüber hier eine Auskunft.
  • Bonität abgefragt: Hier kannst du sehen, wie oft, wann und welche Unternehmen deine Bonität abgefragt haben.

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Was ist eine Mieterauskunft?

Eine Mieterauskunft ist ähnlich wichtig für dich wie deine Bonitätsprüfung. Während bei der Bonitätsprüfung Unternehmen und Banken überprüfen, ob sie dir (finanziell) vertrauen können, ist die Mieterauskunft das Gegenstück für deinen zukünftigen Vermieter.

Diese Mieterauskunft kannst du bei deinem Besichtigungstermin mit zu deinen Unterlagen geben und somit für die nötige Transparenz sorgen. Da hier natürlich leicht Missbrauch betrieben werden könnte, bietet Bonify eine Mieterauskunft an, die dein Vermieter validieren kann.

Woraus besteht eine Mieterauskunft?

Die Mieterauskunft von Bonify besteht aus folgenden Punkten, die dein Vermieter benötigt:

  • Deine persönlichen Daten
  • Eine Bonitätsauskunft für die neue Wohnung
  • Deine Gehaltsnachweise
  • Eine Bestätigung der letzten Mietzahlungen
  • Einen Validierungscode

Diese Informationen zeigen deinem Vermieter, dass du ein festes Gehalt beziehst, deine Bonität stimmt und du in deiner bisherigen Wohnung deine Mietzahlungen geleistet hast. Mit dem Validierungscode und deinem Namen kann er auf einer Bonify-Seite dann noch verifizieren, dass das Dokument echt ist.

Bei der Schufa kostet eine Mieterauskunft 29,95 Euro. Bei Bonify kannst du sie im Gegensatz jederzeit kostenlos herunterladen und ausdrucken. So sparst du dir Zeit (z.B. für das Suchen von Gehaltsnachweisen) und Geld.

Bonify vs Schufa: Wo liegen die Unterschiede?

Natürlich gibt es einige Unterschiede zur Schufa. Gehen wir also kurz die wichtigsten drei Unterschiede der beiden Unternehmen durch.

Unterschied 1: Verschiedene Auskunfteien

Auch wenn man häufig von „Schufa-Auskunft“ liest, wenn eigentlich eine Bonitätsauskunft gemeint ist, sind es doch zwei verschiedene Dinge: Die Schufa-Auskunft ist die Bonitätsauskunft der Auskunftei Schufa. Diese Bonitätsauskünfte können aber von verschiedenen Auskunfteien stammen.

Bonify arbeitet, wie bereits beschrieben, mit Creditreform Boniversum zusammen, der zweitgrößten Auskunftei in Deutschland. Wenn man so will, stellt das Unternehmen also eine „Creditreform-Boniversum-Auskunft“ aus.

Unterschied 2: Verschiedene Scores

Der Unterschied zwischen Bonify und der Schufa ist also das zugrunde liegende Datenmaterial. Zudem unterscheiden sich die Scores der beiden Auskunfteien.

Ein Score bei einer der beiden Auskunfteien kann nicht 1:1 auf die andere Auskunftei umgelegt werden. Wobei natürlich eine grobe Umrechnung schon möglich ist. Zu den einzelnen Scores erfährst im nächsten Absatz mehr.

Unterschied 3: Preis-Leistungsverhältnis

Während die Bonitätsauskunft bei der Schufa nur einmal pro Jahr kostenlos möglich ist (und das nur als Abfrage nach der DSGVO), ist sie bei Bonify dauerhaft kostenlos. Zudem kannst du hier auch die Mieterauskunft kostenlos herunterladen. Das würde sonst bei der Schufa knapp 30 Euro kosten.

Ohne Zweifel hat die Schufa den größeren Namen, die meisten Versicherungen, Banken und Unternehmen werden sich aber auch am Score der Auskunftei Boniversun Creditreform orientieren. Zudem dürfte die Mieterauskunft ebenfalls ausreichen, da diese per Validierungscode vom Vermieter auf Echtheit überprüft werden kann.

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Bonität: Was ist ein guter Bonify-Score?

Die Auskunfteien bewerten die Bonität basierend auf den oben genannten Daten anhand eines Scoring-Modells. Sie rechnen also einen Punktestand aus, der die Bonität ausdrückt. Diese Scores unterscheiden sich zwischen Schufa und Bonify, drücken aber im Kern dasselbe aus.

Bei der Schufa gilt ein Wert überhalb von 95 Prozent als gut, ab 97 Prozent ist der Score sehr gut. Wobei man beachten sollte, das man bei der Schufa nie 100 Prozent erreichen kann (da es immer ein Restrisiko gibt). Bei Bonify wird der Wert in absoluten Punkten gemessen:

Bonify-ScoreBewertung
1 bis 903Ausbaufähig
904 bis 941Durchschnittlich
942 bis 965Gut
966 bis 993Sehr gut
994 bis 1.073Hervorragend

Was kostet Bonify?

Bonify ist für die Nutzer komplett kostenlos. Sowohl die Bonitätsprüfung als auch die Mieterauskunft kannst du jederzeit über deinen Zugang am Computer oder per iOS- und Android-App herunterladen und beobachten.

Dazu bietet Bonify noch weitere Services an, z.B. eine Analyse deiner Ausgaben (wenn du dein Bankkonto verknüpfst) oder ein Check, ob deine sensiblen Daten irgendwo unbefugt auftauchen durch Datenlecks. Diese Services sind optional und teils kostenpflichtig.

Bonify App Erfahrungen Test
So sieht die App aus (Bild: Screenshots / Unternehmen)

Wie verdient Bonify Geld?

Geld verdient Bonify mit Provisionen, wenn es den Nutzern günstigere Versicherungen, Kredite oder Verträge empfiehlt. Wenn die Nutzer diese Produkte über Bonify abschließen, erhält das Unternehmen eine Provisionen für die Vermittlung.

Darüber hinaus bietet Bonify auch einige optionale Bezahlprodukte an, wie beispielsweise IdentProtect für 2,25 Euro pro Monat. Dieser Service überprüft, ob deine sensiblen Daten irgendwo in einem Datenleak oder im Darknet auftauchen.

Was bietet Bonify sonst noch an?

Neben der kostenlosen Bonitätsprüfung und Mieterauskunft bietet Bonify noch weitere Dienstleistungen an. Du kannst zum Beispiel deine Bankkonten mit der App verbinden und dadurch einen umfassenden Blick auf deine Einnahmen und Ausgaben erhalten.

Zudem kann Bonify dir auf dieser Basis passende Produkte empfehlen (z.B. Versicherungen), die günstiger für dich sind. Dadurch finanziert sich das Unternehmen (siehe oben). Es gibt allerdings keine Verpflichtung, seine Bankkonten zu verknüpfen oder diese Empfehlungen anzunehmen.

In der App finden sich zudem Vergleiche in den Kategorien Kredite, Energie & DSL, Finanzen, Versicherungen und Mobilfunk. Ähnliche Vergleichsrechner findest du übrigens auch hier auf FINANZENTDECKER.

Bonify-Erfahrungen: Ist Bonify seriös?

Bonify ist nach allem, das sich von außen beurteilen lässt, seriös. Das Unternehmen ist von der BaFin lizenziert, der Datenschutz wurde vom TÜV Saarland überprüft, die Partner und Investoren – darunter Solaris Bank, Finleap, Finanzcheck, Verivox und Santander – sind allesamt große Namen und die Auskunftei Creditreform Boniversum ist die zweitgrößte in Deutschland.

Zudem ist das Unternehmen Mitglied bei der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit und hat viele Preise gewonnen. Mit über einer Million Nutzern wird der Service zudem bereits von unzähligen Menschen genutzt und erreicht sowohl bei Google als auch bei Ausgezeichnet.org 4,5 von 5 Sternen.

Fazit: Taugt Bonify als Schufa-Alternative?

Bonify arbeitet mit der zweitgrößten Auskunftei Deutschlands zusammen. Durch diese Zusammenarbeit liegt der Bonitätsprüfung und Mieterauskunft, die das Unternehmen seinen Nutzern zur Verfügung stellt, eine valide Datenbasis zugrunde.

Wer sich die knapp 30 Euro für die Schufa-Auskunft sparen möchte und zudem schnell und unkompliziert seine Bonität prüfen oder eine Mieterauskunft herunterladen möchte, ist hier gut aufgehoben. In unserem Test hat die Anmeldung in unter fünf Minuten funktioniert, die App und die Web-Oberfläche sind aufgeräumt und inutitiv zu bedienen.

Wenn auch du deine Bonität kostenlos überprüfen möchtest, geht das ganz einfach über diesen Link auf der Website von Bonify  komplett digital von Zuhause aus.

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