Vergleich ETF-Depot ETF-Sparplan Broker

ETF-Depot-Vergleich: Das sind die besten Anbieter für ETF-Sparpläne

ETFs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wir schauen uns in unserem ETF-Depot-Vergleich daher an, welches Depot am besten für eine günstige Geldanlage in ETFs geeignet ist, wie groß das Angebot an ETF-Sparplänen ist und auf welche Besonderheiten du achten solltest.

Die fünf hier empfohlenen Depots sind in unserem ETF-Depot-Vergleich die Testsieger. Es gibt aber keine Wertung oder Reihenfolge unter diesen fünf Anbietern, da jedes Depot andere Stärken hat. Die Details zum großen ETF-Depot-Vergleich inkl. Punktevergabe liest du weiter unten.

Consorsbank: Das Komplettpaket

Die Consorsbank bietet Anlegern das Komplettpaket: Neben der riesigen Auswahl an verfügbaren ETFs und ETF-Sparplänen, bietet sie ihren Anlegern auch noch 270 ETFs an, die kostenlos, also ohne Ausgabeaufschlag, gehandelt werden können. Zudem bekommt jeder Neukunde für den ersten ETF-Sparplan einen 20 Euro-Bonus.

Die Gebühren liegen mit 1,5 Prozent pro Sparplanausführung im üblichen, günstigen Bereich der Direktbanken. Die Consorsbank erlaubt ETF-Sparpläne schon ab 25 Euro pro Ausführung und bietet die Option an, Ausschüttungen des ETFs direkt wieder zu reinvestieren.

Consorsbank: Kurz & kompakt

Consorsbank ETF-Sparplan ETF-Depot-Vergleich Test ErfahrungEine riesige Auswahl, viele kostenlos besparbare ETFs, eine Mindestanlage von 25 Euro und faire Gebühren machen die Consorsbank zum Allrounder unter den ETF-Depots.

  • Große Auswahl an ETFs und ETF-Sparplänen
  • Niedrige Mindestsparrate von 25 Euro
  • Automatische Wiederanlage von Ausschüttungen

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Comdirect: Der Alleskönner

Die Comdirect bietet ihren Kunden mit über 1.000 handelbaren ETFs und über 600 sparplanfähigen ETFs ebenfalls eine riesige Auswahl an. Zudem gibt es mit 135 kostenlos besparbaren ETFs ein großes Aktionsangebot.

Die Comdirect punktet zudem mit einer niedrigen Mindestsparrate von 25 Euro. So ist für jeden Anlegertyp etwas dabei. Die Gebühren liegen – wie bei Direktbanken üblich – bei 1,5 Prozent pro Ausführung.

Comdirect: Kurz & kompakt

Comdirect ETF-Depot ETF-Sparplan Test ETF-Depot-VergleichEine riesige Auswahl, viele kostenlos besparbare ETFs, Anlagesummen von 25 bis 150 Euro und faire Gebühren machen die Comdirect zum Alleskönner unter den ETF-Depots.

  • Große Auswahl an ETFs und ETF-Sparplänen
  • Niedrige Mindestsparrate von 25 Euro
  • Ausgezeichneter Support

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Scalable Capital: Das Flatrate-Depot

Scalable Capital bietet mit seinem FREEBROKER und seinem PRIMEBROKER zwei verschiedene Depotmodelle an:

  • Der FREEBROKER ist komplett kostenlos (inkl. einem kostenlosen ETF-Sparplan). Alle weiteren Orders und Sparpläne kosten 99 Cent pro Ausführung.
  • Beim PRIMEBROKER bezahlst du ein monatliches Fixkum (zwischen 2,99 Euro und 4,99 Euro) und kannst dafür unbegrenzt viele Orders aufgeben und ETF-Sparpläne laufen lassen.

Die 99 Cent pro Ausführung beim FREEBROKER sind nicht interessant für ETF-Sparer mit mehr als einem ETF-Sparplan. Das entspricht bei einem 25 Euro-Sparplan knapp 4 Prozent Gebühren. Das PRIMEBROKER-Modell für 2,99 Euro lohnt sich hingegen schon ab einer monatlichen Sparrate von 200 Euro (oder z.B. vier 50-Euro-Sparpläne).

Scalable Capital: Kurz & kompakt

Scalable Capital FREEBROKER PRIMEBROKER flex ETF-Sparplan ETF-Depot-Vergleich TestScalable Capital bietet mit 1.200 ETFs das größte Angebot unter den für ETF-Sparer interessanten Depots an. Wer nur einen Sparplan braucht, kann diesen mit Scalable Capital komplett kostenlos betreiben. Wer mehr braucht, weicht zur Flatrate aus.

  • Größte Auswahl an ETFs und ETF-Sparplänen
  • Niedrige Mindestsparrate von 25 Euro
  • Interessantes Flatrate-Modell

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Trade Republic: Kleine Auswahl, aber kostenlos

Trade Republic bietet durch seine Kooperation mit Blackrocks ETF-Marktführer iShares 325 sparplanfähige ETFs an. Das ist zwar die kleinste Auswahl in unserem ETF-Depot-Vergleich.

Aber: Alle ETF-Sparpläne sind bei Trade Republic komplett kostenlos und damit für jeden Anleger interessant. Zudem finden sich unter den iShares-ETFs alle wichtigen Indizes. Die Mindestanlagesumme beträgt bei Trade Republic nur 10 Euro.

Trade Republic: Kurz & kompakt

Trade Republic ETF-Sparpläne iShares kostenlos Test VergleichTrade Republic bietet mit seinen 325 ETFs das kleinste Angebot unter den hier verglichenen ETF-Sparplan-Depots an. Dafür sind alle ETFs kostenlos besparbar und damit ein super Angebot für alle ETF-Sparer.

  • Komplett kostenlose ETF-Sparpläne
  • Niedrige Mindestsparrate von 10 Euro
  • Kooperation mit Blackrocks iShares

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Smartbroker: Der Newcomer

Smartbroker bietet über 600 sparplanfähige ETFs an, davon 270 gebührenfrei handelbar mit einer Mindestanlagesumme von 25 Euro. Die restlichen 331 ETFs liegen mit 0,2 Prozent je Ausführung zwar im kostengünstigen Bereich, allerdings kostet jede Ausführung mindestens 80 Cent.

Dadurch ist das Angebot nur für ETF-Sparer mit etwas größerem Budget interessant. Bei einem 25 Euro-Sparplan entsprechen die 80 Cent Gebühren in Höhe von 3,2 Prozent, also über doppelt so teuer wie etwa bei Consorsbank oder Comdirect.

Smartbroker: Kurz & kompakt

Smartbroker ETF-Depot Vergleich ETF-SparplanSmartbroker bietet ein großes ETF-Angebot an, darunter viele kostenlose ETF-Sparpläne. Die 0,2 Prozent Ordergebühren sind durch die Mindestgebühren von 80 Cent pro Ausführung nur für etwas größere Raten interessant.

  • Große ETF-Auswahl mit 600 Titeln
  • Niedrige Mindestsparrate von 25 Euro
  • 270 kostenlose ETF-Sparpläne

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Was sind ETFs?

ETF steht für „Exchange Traded Funds“, also börsengehandelte Fonds. Sie bilden einen bestimmten Index ab – zum Beispiel den DAX – und bieten dir somit die Möglichkeit, günstig und einfach ein breit diversifiziertes Portfolio aufzubauen.

Beispiel: Mit einem DAX-ETF kaufst du – vereinfacht gesagt – Anteile aller 30 DAX-Unternehmen. Würdest du diese Diversifikation selbst abbilden wollen, müsstest du schon alle 30 DAX-Werte einzeln kaufen. Das ist vielleicht noch machbar. Bei einem ETF auf den MSCI-World-Index mit über 1.600 Unternehmen aus 23 Ländern, wird das aber fast unmöglich.

Das Besondere bei ETFs ist, dass sie passiv funktionieren. Sie bilden den entsprechenden Index ab und brauchen somit kein aktives Fonds-Management. Dadruch bieten ETFs eine schnelle, aber vor allem günstige Möglichkeit, ein breit aufgestelltes Portfolio aufzubauen. Mehr zum Thema ETFs und den Unterschieden zu Einzelaktien und klassischen Fonds, findest du in diesem Artikel.

ETF-Depot-Vergleich: Worauf es ankommt

Wie wir bereits mehrfach geschrieben haben, gibt es gute Gründe für mehrere Depots. Einer davon ist, dass nicht jedes Depot gleichermaßen gut für jede Strategie oder Anlageform geeignet ist. Entsprechend gibt es Depots, die besser für die Geldanlage in ETFs geeignet sind und es gibt Depots, die schlechter geeignet sind. Das machen wir an mehreren Kriterien fest:

Kriterien für den ETF-Depot-Vergleich

  1. Wie groß ist das ETF-Angebot?
  2. Wie hoch sind die Kosten?
  3. Wie hoch ist die Mindestsumme pro Sparplan?
  4. Gibt es sonstige Besonderheiten oder Angebote?
Diese Faktoren entscheiden darüber, ob ein Depot geeignet ist für die Anlage mit einem ETF-Sparplan oder eher nicht. Gehen wir sie im Detail durch.

Kriterium 1: Wie groß ist das ETF-Angebot?

Im ersten Schritt schauen wir uns in unserem ETF-Depot-Vergleich an, wie groß die Auswahl an verfügbaren ETFs, ETF-Sparplänen und verschiedenen ETF-Anbietern ist. Das nötige Minimum sind die Standard-Indizes – also DAX, MSCI World, MSCI Emerging Markets, Euro Stoxx und Co. Je größer das Angebot, desto individueller kannst du dir dein ETF-Portfolio zusammenstellen.

Zudem legen wir Wert darauf, dass es viele verschiedene ETF-Anbieter gibt. Je mehr Anbieter, desto mehr Auswahlmöglichkeiten für die Kunden, desto bessere Konditionen – so die Logik. Wer also iShares, Comstage, Lyxor, SPDR, Xtrackers und Co. anbietet, punktet in unserem ETF-Depot-Vergleich.

Kriterium 2: Wie hoch sind die Kosten für die ETF-Sparpläne?

Manche Broker bieten Kunden die Möglichkeit, ETFs kostenlos zu besparen. Hier achten wir besonders darauf, wie groß dieses Angebot ist. Manche Broker haben mehrere Hundert kostenlose ETFs im Angebot, andere wiederum nur ein paar oder gar keine. Zudem bewerten wir das allgemeine Kostenmodell und ob es ggf. Fallstricke für den Kunden gibt.

Eine Besonderheit ist hier etwa Trade Republic, der nur ETFs eines Anbieters anbietet (Minuspunkt bei Kriterium 1), dafür aber alle ausnahmslos kostenlos (Pluspunkt bei Kriterium 2).

Kriterium 3: Wie hoch ist die Mindestsumme pro Sparplan?

Die meisten Broker haben Mindestanlagesummen pro Sparplanausführung. Die meisten liegen bei 25 Euro pro Ausführung. Das ist der Idealfall, weil so sichergestellt ist, dass möglichst viele Menschen sich einen solchen ETF-Sparplan leisten können. Es gibt aber auch Broker (keiner unserer fünf Testsieger), die die Mindestsumme bei 50 Euro oder höher ansetzen. Das gibt Minuspunkte.

Extrapunkte in unserem ETF-Depot-Vergleich gibt es, wenn ein Broker auch die Maximalsummen relativ hoch ansetzt, damit auch Investoren mit großen Anlagesummen die ETFs besparen können.

Kriterium 4: Gibt es sonstige Besonderheiten oder Angebote?

In diesem Kriterium aus unserem großen ETF-Depot-Vergleich fassen wir alle sonstigen Auffälligkeiten zusammen. Beispielsweise Scalable Capital und ihr Flatrate-Angebot oder die 20-Euro-Prämie von Consorsbank für den ersten ETF-Sparplan.

ETF-Depot-Vergleich: Die Punkte in der Übersicht

Damit du unsere Ergebnisse transparenter nachvollziehen kannst, haben wir ein simples Punktesystem angewendet. Es gibt pro Kriterium maximal 5 Punkte, außer beim vierten Kriterium, da gibt es einen Bonuspunkt, wenn es eine Besonderheit gibt.

 
Auswahl55535
Kosten55453
Mindest55555
Sonstiges+10+1+10
Gesamt1615151413

Keines der fünf von uns im ETF-Depot-Vergleich empfohlenen Depots hat unter 13 der 16 möglichen Punkte erreicht. Sie sind also alle empfehlenswert, wobei du je nach deiner Strategie, deinem Anlagevolumen und deinen Zielsetzungen entscheiden solltest, für welches ETF-Depot du dich entscheidest.

ETF-Depot-Vergleich: Die Kosten für einen ETF-Sparplan

Um dir diese Entscheidung leichter zu machen, haben wir dir beispielhaft die Kosten kalkuliert, die bei den einzelnen Anbietern anfallen, wenn du fünf ETF-Sparpläne á 25 Euro, 50 Euro und 100 Euro laufen lässt. Die Kosten in der Tabelle beziehen sich auf die summierten Ordergebühren pro Ausführung aller fünf Sparpläne.

 
5 x 25 Euro1,88 Euro1,88 Euro3,96 Euro0,00 Euro4,00 Euro
5 x 50 Euro3,75 Euro3,75 Euro3,96 Euro0,00 Euro4,00 Euro
5 x 100 Euro7,50 Euro7,50 Euro3,96 Euro0,00 Euro4,00 Euro

Hinweis 1: Manche Depots bieten dir kostenlose ETFs an (siehe unser ETF-Depot-Vergleich oben). Diese haben wir hier nicht berücksichtigt, wir rechnen damit, dass du „normale“, kostenpflichtige ETFs besparst. Außer bei Trade Republic, da hier alle ETFs kostenlos sind.

Hinweis 2: Bei Scalable Capital haben wir mit dem FREEBROKER gerechnet (ein kostenloser ETF-Sparplan zzgl. 0,99 Euro je Ausführung der anderen vier Sparpläne). Wenn du dich für den PRIMEBROKER entscheidest, hast du eine Flatrate auf unbegrenzt viele ETF-Sparpläne für 2,99 Euro pro Monat. Beim PRIMEBROKER flex (monatlich kündbar) sind es 4,99 Euro pro Monat.

ETF-Depot-Vergleich: Tipps und Besonderheiten

Um das für dich beste Depot zu finden, geben wir dir – neben unserem ETF-Depot-Vergleich oben – hier noch ein paar Tipps an die Hand:

1. Achte beim ETF-Depot-Vergleich auf die Kosten (aber nicht zu sehr)

Klar, die Kosten sind ein wichtiger Faktor und natürlich spart sich jeder gerne ein paar Euro. Aber was bringt dir ein kostengünstiges Depot, wenn die ETF-Auswahl dort nicht groß genug ist oder du dich aus anderen Gründen dort nicht wohl fühlst? Das Gesamtpaket muss passen.

2. Der Unterschied zwischen variablen und fixen Kosten

Wie du in unserem ETF-Depot-Vergleich gesehen hast, gibt es einige Depots – z.B. Consorsbank oder Comdirect – die mit variablen Kosten arbeiten, und andere, die mit fixen Kosten arbeiten (z.B. Scalable Capital oder Smartbroker). In der Regel lässt sich festhalten, dass du bei fixen Kosten nur dann günstiger fährst, wenn du etwas größere Summen anlegst.

3. Die Auswahl ist beim ETF-Depot-Vergleich nicht so entscheidend

Die Auswahl – also wie viele ETFs du bei einem Broker besparen kannst – ist nicht so entscheidend, wie es auf den ersten Blick aussieht. Natürlich, das haben wir ja auch bewertet, ist eine große Auswahl vorteilhaft.

Aber: Für den „Normalsparer“ reichen die Basics in der Regel völlig aus. Solange die großen Indizes sparplanfähig sind – und das sind sie bei allen oben genannten Brokern – ist es fast egal, wie viele exotische ETFs es noch gibt.

Wenn du beispielsweise das Weltportolio von Gerd Kommer mit ETFs nachbauen möchtest, reichen – vereinfacht gesagt – ein MSCI World und ein MSCI Emerging Markets für die Aktienkomponente. Wenn du es noch einfacher haben möchtest, nimmst du einen MSCI All Country World Index (MSCI ACWI), der gleich beides – Industrienationen und Entwicklungsländer – abdeckt.

4. Bedenke auch andere Faktoren beim ETF-Depot-Vergleich

Bei der Auswahl deines ETF-Depots solltest du, natürlich, auf die oben genannten Kriterium rund um ETFs achten. Aber: Vielleicht hast du auch noch andere Anlageziele. Vielleicht möchtest du noch Einzelaktien kaufen. Vielleicht wünschst du dir eine App oder einen guten Support.

All das solltest du frühstmöglich, also jetzt, in deine Überlegungen rund um deine Depoteröffnung berücksichtigen. Dazu empfehlen wir dir unseren allgemeinen Depot-Vergleich und diese Artikel:

Fazit zum ETF-Depot-Vergleich

In unserem großen ETF-Depot-Vergleich waren viele Anbieter dabei, die leider nicht das Komplettpaket erfüllen konnten. Mit den hier genannten fünf Testsiegern hingegen kannst du als Anleger nichts falsch machen. Jedes dieser Depots hat andere Stärken, die sich für dich bei deiner ETF-Anlage positiv auszahlen können.

Hier kommst du zu den einzelnen Anbietern:

Consorsbank Comdirect Scalable Capital Trade Republic Smartbroker


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