Zinspilot vorgestellt: Europaweit die besten Zinsen auf Tages- und Festgeld?
Zinspilot Tagesgeld Festgeld Zinsen Animation
Bild: Screenshot / Zinspilot

Zinspilot vorgestellt: Europaweit die besten Zinsen auf Tages- und Festgeld?

Wenn man nicht in Aktien, ETFs oder P2P-Kredite investiert, wird das mit den Zinsen schon schwer. Zumindest hierzulande. Auf die meisten Tagesgelder gibt es – wenn überhaupt – nur noch 0,01 Prozent Zinsen, beim Festgeld ist es nur unwesentlich mehr. Zinspilot bietet eine interessante Alternative an.

Das Problem: Inflation vs. Niedrigzinsen

Das Problem mit den Niedrigzinsen ist logisch: Bei einer Inflation von ca. 1,8 Prozent verliert unser Vermögen bei Zinsen von 0,01 Prozent alle 12 Monate 1,7 Prozent an Kaufkraft (oder: an Wert), wenn es auf unserem Sparbuch, Tagesgeld- oder Festgeld-Konto liegt.

Wir müssen also Investitionen finden, die uns mindestens diese 1,8 Prozent Inflation pro Jahr ausgleichen. Früher waren das die genannten „sicheren“ Anlagen, also Sparbuch oder Sparkonten. Heute müssen wir schon kreativer werden bei der Suche nach Alternativen.

Beispielsweise können wir in Dividendenaktien investieren, die uns jedes Jahr ca. 3 Prozent ausschütten. Oder in P2P-Plattformen wie Bondora, die mit ihrem Go & Grow 6,75 Prozent versprechen oder Mintos, die mit Invest & Access sogar teilweise an das Doppelte rankommen.

Diese Anlageformen können zwar hohe Renditen bringen, beinhalten aber – wir übrigens jede Anlage – auch Risiken. Sicherer sind da die Tages- und Festgelder. Zinspilot hat eine Möglichkeit geschaffen, sogar damit noch gute Renditen zu erzielen.

Die Idee hinter Zinspilot

Die Idee: Du hast ein Konto bei Zinspilot und kannst europaweit in die besten und attraktivsten Tages- und Festgelder investieren. Das funktioniert genauso wie bei WeltSparen.

Der große Vorteil dabei ist, dass du dafür nicht bei zig verschiedenen Banken Konten eröffnen musst, sondern dich ganz einfach einmal per PostIdent-Verfahren bei Zinspilot anmeldest und verifizierst und dann von dort in die Anlagen gehen kannst.

Zinspilot Tagesgeld Festgeld Zinsen
Bild: Screenshot / Zinspilot

Wie funktioniert Zinspilot in der Praxis?

Wie funktioniert das aber nun in der Praxis? Im Grunde hast du 5 Schritte, erstmal in der Kurzform:

  1. Du eröffnest dir ein Zinspilot-Konto über diesen Link und sicherst dir bis zu 100 Euro Willkommensbonus
  2. Du wählst die für dich passende Bank mit dem besten Angebot aus
  3. Du transferierst dein Geld dorthin (wie das funktioniert, dazu später mehr)
  4. Wenn du zufrieden bist, lässt du dein Geld dort liegen und kassierst die Zinsen
  5. Wenn du ein besseres Angebot findest, kannst du das Geld dorthin wechseln

Gehen wir die Schritte nun einmal ausführlich durch.

Zinspilot-Konto eröffnen

Das Konto bei Zinspilot zu eröffnen, ist so einfach wie bei jeder anderen Bank auch. Zusätzlich kannst du dir hier noch bis zu 100 Euro Willkommensbonus sichern.

Zunächst registrierst du dich bei Zinspilot und eröffnest anschließend das kostenlose Zinspilot-Konto. Dafür gibst deine Daten an, verifizierst dich per PostIdent-Verfahren und schon bekommst du deine Zugänge. Also alles so, wie bei anderen Banken auch.

Passende Zinspilot-Anlage auswählen

Jetzt wählst du deine Anlage aus. Du hast die Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld. Du kannst hier auch unseren Tagesgeld-Vergleichsrechner und unseren Festgeld-Vergleichsrechner nutzen und dir passende Angebote anschauen.

Was ist Tagesgeld?

Wenn du in Tagesgeld anlegst, kannst du das Geld jeden Tag wieder abbuchen. Dafür gibt es natürlich auch weniger Zinsen. Aktuell gibt es bei Zinspilot Tagesgeld-Angebote von bis zu 0,4 Prozent pro Jahr.

Das ist natürlich trotzdem noch weit unter Inflation, aber besser als bei den meisten deutschen Banken, da gibt es aktuell 0,01 Prozent oder sogar gar nichts.

Was ist Festgeld?

Bei der Festgeld-Anlage, der Name verrät es, bindest du dein Geld für einen gewissen Zeitraum fest an diese Anlage. Hier liegt das beste Angebot bei Zinspilot aktuell bei 1,81 Prozent pro Jahr, also ungefähr auf Inflationslevel.

Dafür müsstest du das Geld für 120 Monate (= 10 Jahre) anlegen. Das macht natürlich nur dann Sinn für dich, wenn du das Geld wirklich für diese 10 Jahre nicht mehr brauchst. Ein Mix aus Tages- und Festgeld ist also sinnvoll.

Zinspilot Tagesgeld Festgeld Zinsen
Bild: Screenshot / Zinspilot

Geld anlegen

Zinspilot funktioniert ab 1 Euro Anlagebetrag. Um das Geld nun anzulegen, musst du nur das Geld von deinem Konto auf dein Zinspilot-Konto überweisen.

Wichtig: Hierfür brauchst du einen Angebotscode, den du in den Verwendungszweck schreiben musst. Den bekommst du bei der Auswahl deiner Wunschanlage.

Wenn du dir also beispielsweise Bank ABC ausgesucht hast, bekommst du den Angebotscode BEISPIEL123. Dieser gehört dann in den Verwendungszweck. Den Rest ordnet Zinspilot dann für dich zu und führt deine Anlage durch.

Zinsen bei Zinspilot kassieren

Wenn du mit deiner Anlage zufrieden bist, musst du ab sofort eigentlich nichts weiter tun außer deine Zinsen zu kassieren.

Du solltest aber natürlich regelmäßig mal reinschauen, ob sich vielleicht noch bessere Angebote für dich ergeben könnten.

Anlage wechseln für bessere Zinsen

Denn genau das ist die eigentliche Stärke von Zinspilot. Dadurch, dass du nur dieses eine Zinspilot-Konto hast und dich nicht ständig bei anderen Banken registrieren musst, kannst du das Geld quasi per Knopfdruck zu einer besseren Anlage transferieren.

Dafür gibt es das Zinspilot-Anlagecockpit, wo du alle deine Anlagen zentral verwalten und steuern kannst. Dazu zählen Auszahlungen, Laufzeitverlängerungen oder der direkte Wechsel zwischen Anlagen.

Du solltest jetzt vielleicht nicht täglich nach neuen Anlagen suchen, aber alle paar Monate ist ein kurzer Check sicher sinnvoll.

Ist Zinspilot sicher?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob Zinspilot sicher ist. Dazu muss man verstehen, wie der Dienst funktioniert.

Geld bei Zinspilot: Kooperation mit der Sutor-Bank

Zunächst einmal ist Zinspilot selbst keine Bank, sondern kooperiert mit einer Bank (ähnlich wie es zum Beispiel Trade Republic  mit ihren Verrechnungskonten macht).

Die Partnerbank von Zinspilot ist die Sutor-Bank aus Hamburg. Das Zinspilot-Konto wird folglich auch nicht direkt bei Zinspilot eröffnet, sondern ist eigentlich ein Sutor-Bank-Konto.

Das hat den Vorteil für Zinspilot, dass sie selbst nicht die aufwendigen und teuren Prozesse für die Banklizenz durchlaufen müssen, um ihren Kunden trotzdem ein seriöses Konto zu ermöglichen. Die Konten bei Zinspilot (bzw. der Sutor-Bank) unterliegen der Aufsicht der BaFin und der gesetzlichen Einlagensicherung.

Dadurch ist dein Vermögen also bis 100.000 Euro durch die Einlagensicherung in Deutschland gesichert, wie bei jeder anderen deutschen Bank auch.

Angelegtes Geld: Einlagensicherung mit Schwächen?

Wenn du nun das Geld anlegst, wird es von der Sutor-Bank zu einer der gewünschten Banken transferiert und dort angelegt. Ab dann unterliegt das Geld natürlich der Einlagensicherung der Bank, bei der du dein Geld angelegt hast.

Da die Einlagensicherung EU-weit harmonisiert wurde, gilt auch hier die Einlagensicherung. Übrigens pro Bank. Wenn du also 100.000 Euro bei Bank A und 100.000 Euro bei Bank B liegen hast, sind beide geschützt.

EU-weite Einlagensicherung und Länderrating

Wo ist dann aber der Haken? Der Haken liegt in der Stabilität der EU-Länder und damit der Einlagensicherung. Wenn ein Land die Einlagensicherung nicht finanzieren kann im Worst Case, stehst du als Anleger natürlich im Regen.

Dafür gibt es bei Zinspilot das Länderrating, das dir angibt, wie kreditwürdig das jeweilige Land ist. Zinspilot beschreibt das so:

Ein Länderrating ist ein Indikator dafür, wie die Solidität eines Staates zu beurteilen ist. Verbraucherschützer empfehlen, bei der Anlageentscheidung neben der gesetzlichen Einlagensicherung auch das Herkunftsland der Bank und dessen Bonitätsnoten bei führenden Ratingagenturen wie Fitch, Moody´s und S&P zu berücksichtigen.

Hierauf solltest du also achten, wenn du dir eine Bank aussuchst. Da du bei Zinspilot ja nur ein Konto für viele verschiedene Anlagemöglichkeiten brauchst, kannst du auch diversifizieren und nicht all dein Geld bei einer Bank anlegen.

Einen Vergleich mit den besten Konditionen findest du hier für Tagesgeld und hier für Festgeld.

Fazit zu Zinspilot

Zinspilot ist ein interessanter Dienst für alle, die zwar ihr Geld in Tagesgeld- und Festgeld-Anlagen investieren wollen, aber nicht zu Nullzinsen.

Das Konzept, nur ein Konto zu haben, um dann in viele verschiedene Anlagen investieren zu können, ist interessant und zeigt die spannende Entwicklung in der Fintech-Welt.

Achten sollte man auf die Länderratings und eine ausreichende Diversifikation. Zudem dürfte es sich lohnen, alle paar Monate zu überprüfen, ob es nicht bessere Angebote gibt, zu denen man mit wenigen Klicks wechseln kann.

Wer sich jetzt für ein Zinspilot-Konto interessiert, kann sich hier registrieren und bekommt noch bis zu 100 Euro Willkommensbonus obendrauf.

Zu Zinspilot


Hinweis: Alle Inhalte hier stellen keine Empfehlung und/oder Anlageberatung dar. Sie dienen zur Information und Unterhaltung und zeigen meine eigene Meinung. Ich übernehme keine Verantwortung für entstehende Risiken oder Verluste. Verzichte niemals auf deine eigene gründliche Recherche! Links können Affiliate-Links sein. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, sich für dich aber nichts ändert (bestenfalls bekommst du sogar auch noch einen Bonus).


von
Tobias
Deine Meinung